Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

3 Dr. Oetker Zitronenwolke

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Eines der Produkte, die ich aktuell als Produkttesterin zugeschickt bekommen habe und für die ich diesmal für die Konsumgöttinen testete, ist die Backmischung „Zitronenwolke“ aus der neuen Serie der Dr. Oetker Wolke Rührkuchen, zu denen auch die Varianten „Marmor-Wolke“ und „Schoko-Wolke“ gehören. Ich habe die Produkte schon bei meinem üblichen Blick durch die Angebote der Backwaren vor kurzem entdeckt. Sie sind im Handel je Packung für

Euro 2,79 zu bekommen. Auf den ersten Blick scheint der Preis für eine Fertigbackmischung nicht zu den günstigeren für die kategorie Rührkuchen zu gehören. Kritiker an der Preisfrage übersehen aber leicht, dass diese Serie nur noch Zutaten im cent-Bereich benötigt, nämlich 200 ml Sahne und 3 Eier, die für weniger als 1 Euro an weiteren Zutatenkosten bedeuten. Vergleicht man dann den Preis des damit herzustellenden Produkts und Kuchenergebnisses mit vergleichbaren Backmischungen der Kategorien Marmorkuchen, Schokoladenkuchen oder Zitronenkuchen, kann das Testprodukt keineswegs als teuerer angesehen werden. Ausgesprochen unkompliziert ist auch die Zubereitung – eine simple Schüssel und das handrührgerät oder sogar „nur“ ein Schneebesen genügen, Eier und der Becher Sahne benötigen keinen Messbecher. Gebacken wird nach der Backanleitung in der Springform, die mit Backpapier ausgelegt gespannt und gebuttert wird, so dass mit Backpinsel oder einem Stück Butter auf dem Butterpackpapier für das Buttern und einem spitzen Messer für das Lösen des Kuchens nach dem Backen eigentlich alle erforderlichen Utensilien selbst im kleinsten Haushalt vorhanden sind. Mit dem Grundrezept konnte es – Insider ahnten das bereits – bei mir nicht bleiben.
Mit dem Produkt wurden mehrere mögliche Rezepte mit der einen Grundportion erstellt, wobei der teig eben entsprechend aufgeteilt wurde. Alle entstandenen Rezepte kann man (hochgerechnet auf die Nutzung je einer vollen Packung der Backmischung) natürlich jeweils für sich zubereiten.


1. Acht Minimuffins mit gehackten Pistazien und einer Joghurt-Lemon-Cream

2. Acht Minimuffins mit einer sehr leichten Zitronen-Buttercreme und karamellisierten Mandeln

3. Acht Lemon-Mini-Muffins mit herzigem Topping

4. Mini-Guglhupf mit leichter Lemon-Butter-Cream und Karamellmandeln (12 cm Durchmesser Backform)

5. Ein herziges Lemon-Joghurt-Himbeer-Törtchen mit Himbeer-Cream-Dressing und Karamell-Mandelstifte

6. Ein herziges Lemon-Joghurt-Himbeer-Törtchen mit Pistazien

sowie – noch ohne Foto hier:

7. Zwei Lemon-Biskuit-Desserts (Foto dazu folgt in späterem Post)

8. Eine (Dessert) Portion herziges Lemon-Biskuit-Tiramisù (Foto dazu folgt in späterem Post)

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Herziges Lemon-Joghurt-Himbeer-Törtchen mit Himbeer-Cream-Dressing und Karamell-Mandelstifte mit einem der Minimuffins mit einer sehr leichten Zitronen-Buttercreme und karamellisierten Mandeln

Das Törtchen wird mit einer Creme aus Joghurt, Sahne, Gelatine, Zucker, Zitrone und Vanille gefüllt, von der eine Teil auf den unteren Biskuit gegeben. Darauf wird Himbeermus verteilt, dann der weitere Teil der Joghurt-Lemon-Cream darauf gegeben und mit dem Biskuit abgeschlossen. Nach dem Kühlen mit Puderzucker, sowie karamellisierten Mandelstiften am Rand und oben garnieren.

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Mini-Guglhupf mit leichter Lemon-Butter-Cream und Karamellmandeln

Für die leichte Buttercreme wird aus Milch, Zitronenabrieb oder Dr. Oetker Zitronenzesten, Zucker und Sahne- oder Vanillepudding ein Pudding zubereitet, der nach dem Abkühlen mit wenig weicher Butter zu einer glatten Cream gerührt wird. Auf den Miniguglhupf davon Rosetten garnieren, die mit karamellisierten Mandeln dekoriert werden. Der Mini-Guglhupf kann als Kaffeekuchen wie als Dessert gereicht werden. Den Teig in grösseren als solchen Miniformen bei Guglhupf zu backen, empfiehlt sich nicht. Er muss schon bei den kleinen Formen sehr behutsam aus der gut gefetteten Form gelöst werden und wird sich aus grösseren Formen schwer ohne Material- und Formverlust lösen lassen, weil es eben von der ganzen Konsistenz ein Biskuit- und weniger ein Rührteig ist. Das ist an Konsistenz vor dem Backen des Teiges und von seinem Geschmack (natürlich hab ich Teig gekostet ) und auch nach dem Backen vor dem Abkühlen, nach dem Abkühlen und auch anderntags leicht zu bemerken. Er kann aber anderntags auch deswegen durchaus sehr gut weiter für die Dessertvariationen oder für füllbare Törtchen genutzt werden, welche wie bei Biskuit bei Torten sonst auch gerade nicht frisch sein sollten.


Der Teig schmeckt vor dem Backen nicht sehr intensiv nach Zitrone, weniger, als ich erwartet hätte. Er entfaltet aber beim und nach dem Backen im Gebäck ein leichtes Zitronenaroma, das ich auch als nicht zu stark oder gar künstlich empfinde.

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Lemon-Mini-Muffins mit herzigem Topping sind leicht mit ein wenig Puderzucker herzustellen. Ein wenig Puderzucker wird je nach Vorliebe mit Zitronensaft oder Lemoncello oder heissem Wasser zu einer Glasur verrührt und ein Klecks auf die abgekühlten Lemonmuffins gegeben, die sofort mit je einem Schokoherzchen (weiss oder zartbitter, bei Backzutaten zB von Schwartau zu bekommen) ausgarniert.

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Minimuffins mit gehackten Pistazien und einer Joghurt-Lemon-Cream

Schon wenige Kerne ungesalzener grüner Pistazienkerne genügen, die grob gehackt in den Teig gemischt mitgebacken werden. Einige Kerne im Ganzen beiseite gelegt verwendet man dann zum Garnieren der Rosette aus Lemon-Joghurt-Cream.

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Minimuffins mit Joghurt-Lemon-Cream oder Chantilly Cream – die kleine Rosette ist ein erfrischendes Topping, die Muffins schmecken aber auch als Mini-Gebäck zum Tee oder Kaffee pur wunderbar, wenn man sie einfach etwas puderzuckrig garniert.

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Herziges Lemon-Joghurt-Himbeer-Törtchen mit Pistazien

Diese Variante des Törtchens wird ebenso wie die erste mit einer Creme aus Joghurt, Sahne, Gelatine, Zucker, Zitrone und Vanille gefüllt, von der eine Teil auf den unteren Biskuit gegeben. Darauf wird Himbeermus verteilt, dann der weitere Teil der Joghurt-Lemon-Cream darauf gegeben und mit dem Biskuit abgeschlossen. Nach dem Kühlen mit Puderzucker, verbliebener Joghurt-Lemon-Cream und Pistazienkernen ausgarnieren.

Für die Verwendung bei den hier noch nicht präsentierten Rezepten Nr. 7 und 8:

Die beiden herzförmigen Schichten des Lemon-Biskuits für die noch nicht hier abgebildete Tiramisù wurden beim Schneiden der herzförmigen Kuchen gewonnen: die Herzkuchen werden jeweils 2x quer durch geschnitten, die mittlere Schicht wird beiseitegelegt für die Tiramisù, die untere und obere Schicht werden für die Herztörtchen verwendet.

Für die runden Biskuits für das Dessert wurde ein Teil des Teiges in Dessertringen gebacken und ebenfalls dann quer aufgeschnitten.

Bilder und Rezeptbeschreibungen dazu in einem später folgenden Post.

Fazit:

Obwohl ich bevorzugt selbst backe, nutze ich gelegentlich gern Backmischungen, auch diese finde ich als Basic für die genannten und durchaus eine Reihe weiterer denkbarer Rezepte gut, luftig, locker, praktikabel.

Als Kuchen in der Springform pur und mit dem leichten karamellisiert backendem Zucker, der in der Backmischung beiliegt und auf den Kuchen zu streuen wäre, ist er zwar auch lecker und locker. Und für den Mini-Haushalt, für Kinder buchstäblich kinderleicht machbar und auch für Singles oder viele 1-2 Personen-Haushalte, die nicht oder nicht mehr viel Aufwand beim Backen haben wollen oder auch können, für viele sicher auch als „Reserve“ für Überraschungsbesuche eine empfehlenswerte Lösung. Wenig Geschirr, keine Abmessungen – Kinder mit noch fehlendem Wissen von Messbecherverwendung oder Waaage können diese Backmischung ebenso leicht umsetzen, wie Senioren. Wenn ich beispielsweise an meine beiden Grossmütter denke, die mit zunehmend eingeschränkter Beweglichkeit kein langes Abmessen von Zutaten, ihre Zubereitung etc mehr für einen Kuchen hätten vornehmen wollen, geschweige denn Trennen von Eiern und Aufschlagen bis zur hellgelben Creme, wäre das eine ideale Alternative gewesen. Persönlich sehe ich es als ebenso leicht an, einen Biskuit selbst zuzubereiten, die Zutaten dafür sind nicht sehr viel zahlreicher bei mir um eine Biskuitrolle oder einen Biskuit in einer Springform zu backen und ich habe sie eigentlich immer im Haus: Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille, Eier, etwas lauwarmes Wasser. Mit Zitronenabrieb oder Dr. Oetker Zitronenzesten (die ich ebenso wie Orangenzesten ebenfalls immer im Haus habe) zu einem solchen Zitronenbiskuit variierbar. Andererseits wird bei mir ohnehin regelmässig gebacken, so dass manche Grundzutaten eher vorhanden sind, als in anderen Haushalten. Der Vorteil ist in der schnellen und unkomplizierten Zubereitung mit nur noch zwei zusätzlichen Zutaten und mit wenig Zubehör zu sehen. Persönlich würde ich selbst die „Zitronenwolke“ daher als gelegentliche Reserve nutzen, als Basic für weitere Varianten des Rezepts und als Original pur für alle empfehlen, die einen wirklich lockeren unkomplizierten leichten Zitronenkuchen schätzen.

© Copyright Rezepte, Bilder und Texte by Liz Collet
Bildquellen für Nutzungsrechte RM/RFL entweder auf Bilder / Untertitel oder hier oder dort für mehr Infos bitte klicken.
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© Liz Collet – Produkttest  “Dr Oetker Zitronenwolke” 15.11.2009

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2 Kommentare zu “3 Dr. Oetker Zitronenwolke

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