Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

Start Pilotprojekt regionales Gütesiegel „VON HIER“

Von hier © Liz Collet

Von hier © Liz Collet

Am Freitag, 25. Januar 2013, beginnt in Berlin und Brandenburg die Testphase für die Kennzeichnung regionaler Lebensmittel. Das sogenannte Regionalfenster soll die Herkunft regionaler Lebensmittel transparenter machen. Die Region Berlin/ Brandenburg gehört zu bundesweit insgesamt fünf Testregionen: In ausgewählten Geschäften werden Lebensmittel, die die entsprechenden Kriterien erfüllen, mit dem Gütesiegel „VON HIER“ versehen.

Zum Start des Pilotprojektes in Berlin lädt man in Berlin ein zu einer Veranstaltung für die Verbraucher:

Zeit: Freitag, 25.Januar 2013, 10:00 Uhr
Ort: Supermarkt „Kaiser´s“
Clayallee 336
14169 Berlin

Es werden anwesend sein:
– Sabine Toepfer-Kataw, Staatssekretärin für Verbraucherschutz
– Tobias Tuchlenski, Regionsmanager Kaiser´s Tengelmann GmbH
– Peter Klingmann, Vorstandsvorsitzender Regionalfenster e.V.
– Dr. Gerd Lehmann, Geschäftsführer pro agro e.V.
– Axel Wirz, FiBL Deutschland e.V. als Forschungsinstitut zum Regionalfenster

Das Regionalfenster informiert auf der Verpackung über die genaue Herkunft der landwirtschaftlichen Zutaten, über den Ort der Verarbeitung und/ oder Verpackung. Ein mehrstufiges Kontrollsystem sorgt für Sicherheit und Transparenz. Das Regionalfenster wird vom Trägerverein „Regionalfenster e.V.“ vergeben. Die teilnehmenden Testregionen haben jeweils eigene regionale Gütesiegel entwickelt. Für die Region Berlin/ Brandenburg ist das die Marke „VON HIER“.
Die Marke versteht sich als regionales Gütesiegel für Herkunft und Qualität.

Die Rohstoffe stammen zu 70 Prozent aus der Region und werden ausschließlich in Berlin und Brandenburg vermarktet.
Nur Partner und Produkte, die den Anforderungen des Gemeinschaftsvorhabens genügen, werden in das Programm aufgenommen.

Initiiert hat das Projekt Regionalfenster Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Die Testphase dauert bis April.

Das BMELV tritt dafür ein, dass Verbraucher beim Einkauf regionale Produkte besser erkennen können. In mehreren Testregionen sind erste Produkte mit dem Regionalfenster seit Mitte Januar 2013 erhältlich.

Fast Zweidrittel aller Verbraucherinnen und Verbraucher achtet meistens oder sogar immer beim Einkauf darauf, dass Lebensmittel aus einer bestimmten Region kommen. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ergeben.

Die regionale Herkunft ist also für die Verbraucher mittlerweile ein sehr wichtiges Merkmal von Lebensmitteln. Derzeit findet jedoch keine einheitliche Handhabung der Kennzeichnung „aus der Region“ statt. Ein vom BMELV in Auftrag gegebenes Gutachten zur Schaffung einheitlicher verbraucherfreundlicher Kriterien für eine Regionalkennzeichnung empfahl ein „Regionalfenster“.

Dazu startete das BMELV im August 2012 ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Ziel ist eine freiwillige, zuverlässige und transparente Kennzeichnung für regionale Produkte in Deutschland. Der Verbraucher soll mit einem Blick auf die Verpackung erkennen können, was an dem Produkt „regional“ ist“.

Das Regionalfenster wird ein reines Deklarationsfeld sein, kein zusätzliches Markenzeichen oder Siegel. Es beinhaltet ausschließlich Aussagen zur Herkunft der eingesetzten landwirtschaftlichen Zutaten sowie zum Ort der Verarbeitung. Wer die Kennzeichnung verwendet, muss garantieren, dass vor allem die Hauptzutat zu 100 Prozent aus der klar definierten Region kommen muss.

Für das Regionalfenster wurde zunächst ein Prüf- und Sicherungssystem für die Nutzung der Regionalkennzeichnung entwickelt.

Erste regionale Produkte mit der neuen Kennzeichnung sind seit Mitte Januar 2013 in jeweils vier Lebensmittelgeschäften der fünf Testregionen (Berlin/Brandenburg, Baden-Württemberg, Hessen, Metropolregion Hamburg/Nord und Nordrhein-Westfalen) erhältlich. Die nebenstehende Karte zeigt die Testmärkte mit den jeweiligen Hinweisschildern auf regionale Produkte.

Auch EU-weit sind Kennzeichnungen bestimmter regionaler Lebensmittel möglich. Ende 2012 hat die EU die freiwillige Qualitätsangabe „Bergerzeugnis“ eingeführt. Mit dieser Angabe können Lebensmittel gekennzeichnet werden, deren Rohstoffe ebenso wie – bei tierischen Erzeugnissen – das Futter für die Nutztiere aus der Bergregion stammen und – bei Verarbeitungserzeugnissen – auch die Verarbeitung dort erfolgt.

Eine zusätzliche Bedeutung auf EU-Ebene haben die EU-Qualitätszeichen für geschützte Ursprungsbezeichnung, geschützte geografische Angabe und garantierte traditionelle Spezialität. Die Vergabe dieser Kennzeichnung erfolgt über ein mehrstufiges Anerkennungsverfahren auf der Ebene der Mitgliedstaaten und der EU.

Quelle: Pressemitteilung Justiz Berlin  Nr. 3/2012 vom 21.01.2013 und BMELV 18.1.2013

Und jetzt Knobelfrage:  Glauben SIE, dass der Verbraucher beim Einkauf in seinem Supermarkt weiss, wie das Gütesiegel aussieht und aussehen muss und ob oder ob zB das Etikett auf Lebensmittelverpackungen wie dieses hier damit zu tun hat oder nicht zu tun hat?

Der Link und das Beispiel des Unternehmens Feneberg ist nur exemplarisch gewählt, weil es hier zufällig bei mir um die Ecke und in der Region damit wirbt. Also in Bayern liegt. Und auch hier nur in der Region seine Filialen hat. Und damit nicht zu den 5 Bundesländern gehört aus dem Pilotprojekt. Oder den dort einbezogenen Märkten. „Von hier“-Etiketten finden Sie nicht nur bei Feneberg. Und nicht nur hier in der Region.

Bildquelle: Von hier © Liz Collet

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2 Kommentare zu “Start Pilotprojekt regionales Gütesiegel „VON HIER“

  1. Liz
    Januar 22, 2013

    Reblogged this on Jus@Publicum and commented:

    Und jetzt meine Knobelfrage an SIE, als Experten des Rechts, vielleicht sogar des Lebensmittelrechts: Glauben SIE, dass der Verbraucher beim Einkauf in seinem Supermarkt weiss, wie das Gütesiegel aussieht und aussehen muss und ob oder ob zB das Etikett auf Lebensmittelverpackungen wie dieses hier damit zu tun hat oder nicht zu tun hat?

    Der Link und das Beispiel des Unternehmens Feneberg ist nur exemplarisch gewählt, weil es hier zufällig bei mir um die Ecke und in der Region damit wirbt. Also in Bayern liegt. Und auch hier nur in der Region seine Filialen hat. Und damit nicht zu den 5 Bundesländern gehört aus dem Pilotprojekt. Oder den dort einbezogenen Märkten. “Von hier”-Etiketten finden Sie nicht nur bei Feneberg. Und nicht nur hier in der Region.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 22, 2013 von in Medley.

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