Lizchens Markt-Gangerl

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Wohin mit dem Glas? {….und ein Tipp gegen anhängliche Etiketten}

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Gewürzgläser © Liz Collet

Was tun Sie mit leeren Gläsern beispielsweise von konserviertem Obst, Gemüse und Salaten oder auch anderer Lebensmittel? Hand auf’s Herz – bringen Sie diese immer zum Altglascontainer, wo diese farblich getrennt zu entsorgen sind?
Oder ist Ihnen das zu mühsam?
Werfen Sie diese in den Hausmüll?
Oder kaufen Sie lieber Konserven, weil diese nicht zu Containern gebracht, sondern über den gelben Sack/die gelbe Tonne entsorgt werden können und Sie daher nur die paar Schritte bis zur Mülltonne dafür gehen müssen?
Ich kenne tatsächlich Menschen, die letzteres als Entscheidungsfaktor beim Einkauf gegen Glas und pro Konserven und Tetrapacks berücksichtigen. Und damit dem Verpackungsmaterial den Vorzug geben, das als Kunststoff mittlerweile im Wasser landet oder als Aluminium und andere Metalle ebenfalls kritikwürdig genug ist. Beide bei der Produktion ebenso wie als Verpackungsmaterial und beim Recycling.

Auch wenn man kontrovers darüber diskutieren kann, ob und wieviel Recycling von Glas umweltgerecht ist – aber verglichen mit Kunststoff, Plastik, Aluminium und anderem Material, das über den gelben Sack entsorgt und recycelt wird, scheint es mir noch immer die vorzugswürdigere Option.

Erst recht dann, wenn man Gläser nicht gleich nach der Leerung und dem Verbrauch von darin eingekauften Lebensmitteln mehr als einmal weiter verwenden kann und auch tatsächlich verwendet.

Ganz nach dem Motto:

Nicht Glas weiternutzen durch Recycling und Abgabe im Container,
sondern Glas als nützliche Container weiter nutzen!

 

Immerhin sind es Twist-off-Gläser, die sich in unterschiedlichen Größen auch anschliessend für unterschiedliche Zwecke weiter verwenden lassen, nachdem man sie gut gereinigt und sterilisiert hat:

  • Einkochen vom Marmelade
  • Vorratsgläser für Apfelmus und Kompott
  • Vorratsgläser für Relishes, Chutneys, Pesto
  • Vorratsgläser für Suppen, Saucen, Fonds
  • Vorratsgläser für getrocknete Früchte, Apfelringe, Nüsse, Mandeln, u.a.
  • Vorratsgläser für Reis, Pasta, Hülsenfrüchte, Zucker, Mehl, Salz, Haferflocken, u.a.
  • Vorratsgläser für getrocknete und gesammelte Pilze
  • Vorratsgläser für getrocknetes Suppen- und Wurzelgemüse
  • Bonbon- oder Süssigkeitengläser

Darüberhinaus eignen sich grössere Gläser (zB von Gurken) auch sehr gut zur Aufbewahrung von diversen Dingen im Haushalt

  • Waschpulver
  • Sodapulver
  • Essig-Wasser-Lösung (als Putzmittel, zum Entkalken)
  • Soda-Wasser-Lösung (als Putzmittel)
  • Dekomaterial, u.v.a.m.

oder

  • als Geschenk, gefüllt mit selbstgebackenem Gebäck, Miniguglhupf, Konfekt, Kekse, Bonbons,
  • als Geschenk oder Mitbringseln gefüllt mir den Zutaten für einen All-in-One-Kuchen uam zusammen mit hübsch geschriebenem oder gedrucktem Rezept und passender Mini-Back-Form dazu
  • zum Basteln
  • für den Schreib- oder Arbeitstisch (Stifte- oder Pinselköcher, Wasserglas zum Malen)
  • als Deko (Windlichter, Vasen, für Sand und Muscheln u.ä.)

Kleinere Gläser, wie zum Beispiel von Meerrettich, sind gut gespült und sterisiliert anschliessend sehr gut geeignet für

  • Kleinteile im Schreibtisch (Reißzwecke, Büroklammern, Tuschfedern, Bleistiftminen)
  • Kleinteile im Nähkasten (Nadeln, sortiert nach Stick- und Nähnadeln, Knöpfe, Druckknöpfe, Häkchen etc)
  • Kleinteile in meinem Fundus für Fotografie
  • Kleinteile im Werkzeug (Haken, Dübel, Nägel, Gardinenhäkchen, etc)
  • Kleine Mengen von Gewürzen im Vorrats- oder Kühlschrank, die Geruch weder abgeben noch annehmen sollen an und von anderen Lebensmitteln

Dunkle braune Gläser, wie im Bild oben zu sehen, eignen sich geradezu perfekt für Gewürze und ein Gewürzregal, um die ohnehin besser dunkel aufzubewahrenden Gewürze und Kräuter am besten aufzubewahren. Sie sind gross genug, um die Menge der Gewürze und Kräuter aufzunehmen, die in handelsüblichen Tütchen verkauft und daheim aus solchen in gut schliessende Gläser umgefüllt werden sollten. Noch ein hübsches Etikett darauf – fertig!

Bei der Reinigung und Vorbereitung leerer Gläser wird gern beklagt, dass die ursprünglich auf Gläsern vom Handel geklebten Etiketten sich nicht lösen liessen.

Hierfür gibt es simple und wirksame Tricks:

  • Manche verwenden einen Fön, dessen Wärme den Kleber der Etiketten lösbar macht. Den Strom kann man sich sparen, zumal auch dann meist Klebereste am Glas verbleiben.
  • Besser: Legen Sie das geleerte Glas in eine Schüssel mit heissem Wasser; anderntags lässt sich in der Regel das Etikett bereits vollständig ablösen.
  • Sollte es sich nicht oder nicht vollständig ablösen lassen, geben Sie einige Tropfen Öl (ganz normales Pflanzenöl) in Ihre Hand und verteilen Sie mit der Hand diese auf dem (Rest des) Etikett(s) auf dem Glas und lassen Sie es 1-2 Tage stehen.
  • Danach ist das Etikett oder Reste davon problemlos entweder direkt oder mit einer Bürste oder wenn Sie es in warmem Spülwasser einige Minuten einweichen und dann ablösen; gut spülen müssen Sie dann das Glas ja ohnehin.

Das ist – sollte Ihnen mal versehentlich Öl ranzig geworden sein – noch eine Möglichkeit, solches als Mittel im Haushalt zu verwenden.

  • Anstelle von Öl verwende ich persönlich zum Einreiben der Gläser und Etiketten(reste) die Folie, in welcher Butter verpackt ist: Sie ist nämlich auch nach selbst gründlichstem Abstreichen der letzten Butterreste und selbst dann, wenn ich sie bereits zum Ausfetten von Backformen verwendet habe, um wirklich nichts an Butterresten aus dem Butterpapier verschwenden zu müssen, immer noch mit genug Fettrückstand belegt, um zum Einreiben solcher Gläser zu genügen.
  • Auch Soda-Wasser-Lösungen sind gut geeignet, um kleine Klebereste zu lösen.

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