Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

Aktive und intelligente Verpackungen: Essen wir uns krank?

© Liz Collet

© Liz Collet

In jedem Supermarkt, jedem Discounter sind Lebensmittel zum grossen Teil verpackt: Ob Salat in der Plastiktüte, in Folie eingeschweißtes Obst und Gemüse, Fleisch, Wurst, Käse aus der Plastikschale und Folie – fast jedes Lebensmittel ist mittlerweile in Kunststoff verpackt.

Aber auch am Wochenmarkt kann es huschhusch passieren, dass Ihnen das Gemüse flugs in einen der Plastikbeutel verpackt wird und nicht nur in Zeitungspapier oder den selbst mitgebrachten Leinenbeutel, den ich immer bei mir habe und gern dem Markthändler zum Einpacken rüberreiche. Und trotzdem ist es mir schon passiert, dass im Gefecht des Marktbetriebes meine Ware in den Plastikbeutel von einer Standlkollegin gepackt wurde, nachdem ich der Marktfrau, die mir die Ware zusammensuchte meinen Leinenbeutel bereits gegeben hatte. Innerlich zähneknirschend, freundlich lächelnd (wer würde die Marktfrauen schon bitten, nochmal alles umzupacken, während diese dem Andrang der Kunden gerecht zu werden suchen, die meist keinen Beutel bei sich haben?) nimmt man es das eine Mal hin ……….und nutzt es für eines der Fotos, die man dann als Stockfotografin wenigstens „wiederverwertbar“ verwendet. Bevor man das Gemüse in den Leinenbeutel umpackt  und die leeren Tüten an den Marktstand zurückreicht. Weil man Bio-Einkauf eben nicht nur per pedes und per pedales versteht, sondern auch ohne Belastung durch Plastiktüten.

Sportlicher Einkauf in der Gemüsegärtnerei ohne Umweltbelastung mit dem Fahrrad mitten in der City © Liz Collet, Fahrrad, Bio, biologisch, autofrei, Markt, Marktgangerl, Markteinkauf, Fahrrad, Rad, Fahrradkorb, Transport, fortbewegung,

Sportlicher Einkauf in der Gemüsegärtnerei ohne Umweltbelastung mit dem Fahrrad mitten in der City © Liz Collet

Nicht nur sog. Convenience Produkte werden leider in allerlei Verpackungen angeboten, sondern unsere Nahrung quer durch alle Sparten von Lebensmitteln für den alltäglichen Bedarf. Dass ausgerechnet schädliche Verpackungen dann unter dem Begriff  „Aktive und intelligente Verpackungen „firmieren, ist an Absurdität kaum zu toppen.

Scheinbar hygienisch und praktisch liegt darin aber eine schleichende und unbemerkte Gefahr für unsere Gesundheit.

Warum das so ist und wie sich das auswirkt, damit befasst sich der Beitrag des SWR „Essen wir uns krank?“, der HIER derzeit in der ARD Mediathek zu sehen ist. Dieser liegt – leider – im Schwerpunkt auf der Nutzung von Convenience-Produkten während der 3 Tage Selbsttests, über den darin für den Urin-Test berichtet wird.

Wie man Weichmacher vermeiden kann, soll auf der Internetseite zu finden sein.

Auch dort müssen Sie aber in den diversen verlinkten weiteren Beiträgen schon recht suchen, um überhaupt etwas über Alternativen von Weichmachern, bzw. Verpackungen zu finden, mit welchen Sie diese vermeiden könnten.

Tipps für den Umgang mit Lebensmittelverpackungen

Natürlich ist es richtig und wichtig, dass alle in den Verkehr gebrachten Materialien, die in Kontakt mit Lebensmittel kommen, sicher sein sollen. Dazu ist Verpackung grundsätzlich gut. Wenn Sie die Gefahren reduzieren wollen, dass unerwünschte Stoffe aus Verpackungsmaterialien in Nahrungsmittel eindringen, sind die folgenden Tipps der Verbraucherberatungen interessant:

  1. Bevorzugen Sie Verpackungen aus Glas. Dort ist der Stoffübergang am geringsten.
  2. Bevorzugen Sie vorhandene Alternativen, wie Joghurt oder Milch in Pfandglasflaschen. Mittlerweile gibt es auch Drehverschlüsse, deren Dichtungen ohne PVC und Weichmacher auskommen. Bei einer Firma sind diese Dichtungen an der blauen Farbe zu erkennen; mittlerweile gibt es aber auch weiße und cremefarbene Dichtungen mit dieser neuen Rezeptur.
  3. Vermeiden Sie aufwendige Verpackungen mit wenig Inhalt, wie wenige Scheiben Wurst aufgefächert in einer Kunststoffverpackung oder einzeln verpackte Süßigkeiten. Denn je größer die Kontaktfläche zwischen Lebensmittel und Verpackung, umso höher ist auch das Risiko, dass unerwünschte Stoffe auf das Lebensmittel übergehen.
  4. Bereiten Sie Fertiggerichte besser in mikrowellengeeignetem Geschirr aus Glas oder Porzellan zu. Erhitzen Sie Produkte allenfalls in der Verpackung, wenn sie laut entsprechender Kennzeichnung ausdrücklich dafür geeignet ist. Dabei soll sowohl die entsprechende Wattzahl als auch die Erhitzungsdauer angegeben sein. Erhitzen nämlich erhöht das Risiko, dass unerwünschte Stoffe aus Verpackungen in das Lebensmittel übergehen
  5. Vermeiden Sie Verpackungen, die umfangreich bedruckt sind, und legen Sie keine Lebensmittel auf der Außenseite von bedruckten Verpackungen ab, zum Beispiel ein Gebäck auf der Bäckertüte. Bevorzugen Sie Produkte mit einem Innenbeutel.
  6. Vermeiden Sie bei Recyclingkartons, die keine Barriere, wie beispielsweise einen Innenbeutel oder eine Beschichtung, aufweisen. Füllen Sie die Produkte im Haushalt um.
  7. Verpackungen sind für den einmaligen Gebrauch gedacht. Benutzen Sie Joghurtbecher, Margarinedosen, Eisboxen oder sonstige Verpackungen nicht zum Einfrieren oder gar zum Erwärmen in der Mikrowelle. Füllen Sie auch keine heißen Speisereste ein.
  8. Packungen, in denen sich Fleischsaft gesammelt hat, nicht kaufen, weil die Gefahr einer Verkeimung und des unerwünschten Stoffübergangs besteht.
  9. Fleisch kann beim Einfrieren in der Verpackung vorzeitig ranzig werden. Frieren Sie es deshalb nicht direkt in der Schutzgasverpackung ein. Das Verpackungsmaterial und die Schutzgasmischung sind nicht für diesen Einsatzzweck gedacht.

Zum eingangs erwähnten Video:

Essen wir uns krank?

06.08.2015 | 07:19 Min. | UT | Verfügbar bis 05.08.2016 | Quelle: SWR

Weitere für Sie interessante Links und Informationen:

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3 Kommentare zu “Aktive und intelligente Verpackungen: Essen wir uns krank?

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