Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

Teurere Erdbeeren zum Mindestlohn?

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Erdbeeren © Liz Collet

Die ersten Erdbeeren sind längst in den Läden erhältlich und wie jedes Jahr weiss man als Verbraucher, dass sie nicht regional und saisonal sein können. Mag sein, dass sie irgendwo bereits regional und saisonal zu ernten sind, aber eben nicht hierzulande.

Bei mir kommen sie daher noch nicht in den Einkaufskorb. Jeder hat seine Prioritäten, wo die der meisten Kunden zu liegen scheinen, kann man täglich an ihrem Einkaufsverhalten sehen. Und bei manchen wäre es zweifellos nicht uninteressant, dieses mit dem abzugleichen, was sie virtuell und in social media zu Themen wie regional, saisonal, ökologisch und biologisch und über fair trade posten und kommentieren. Themen, zu denen dann im weiteren und weitestem Sinne auch die Frage der Löhne derer gehören, die nicht nur low budget Kleidung irgendwo in Indien produzieren, sondern Lebensmittel wie Spargel oder Erdbeeren ernten.

Die eigentlich ja auch derzeit noch nicht draussen auf Erdbeerfeldern und im Spargelanbau zu sehen sind. Aber wen interessiert das schon, der seinen Pkw nur nutzt, um zum nächsten Supermarkt zum Einkaufen zu fahren?!?

Da kann man auch gut ignorieren, was man eigentlich nicht übersehen kann – dass noch nirgendwo für Erdbeeren zum Selberpflücken geworben wird, dass grade mal medial auf die Arbeiten im Garten hingewiesen wird, zu denen auch das Setzen der Erdbeerpflanzen derzeit gehört usw.

Aber für den Otto Normalverbraucher ist das ausblendbar genug. Und beinahe ebenso weit genug weg, dass man es nicht täglich vor sich sieht, wi er über Armut der Arbeitskräfte der Billigkleidung in Indien & Co.  wegguggen kann, während man über die nächst PRIMARK-Filialeröffnung oder das 30ste T-Shirt für 2 Euro jubelt.

Aufregen wird der Kunde sich allenfalls dann, wenn die Erdbeerpreise steigen, weil ein Bauernverband von 20 Prozent höheren Erdbeerpreise palavert und dies mit gestiegenem Mindestlohn begründet. Klingt wie ein Alibi und die hausgelieferte Gewissensberuhigung, während der hirninaktive Otto Normalerdbeerkäufer bereits jetzt Erdbeeren aus Spanien & Co kauft. Die weder hierzulande geerntet werden, noch für welche Mindestlohn überhaupt hierzulande zu zahlen ist und damit völlig irrelevant.

Aber das ist nur der Teil auf Konsumentenseite, der Kritik verdient. Auch auf Seiten der Anbieter und Produzenten ist Kritik angebracht. Zu lesen im Beitrag über „Der dreiste Mindestlohn-Schwindel der Erdbeerbauern“.

Und jetzt bin ich mal wirklich gemein und stelle Ihnen die Frage: Was ziehen wir als Kunden von Erdbeeren zum Selberpflücken daraus für Schlussfolgerungen für die dortigen Preise und was (uns und dem Anbieter) das wert ist, sie dort zu pflücken? 😉

Ni X für U ngut.

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