Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

Hoffentlich sind Sie für die Erdbeeren küchentechnisch ausreichend gerüstet!?

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Erdbeeren © Liz Collet

Ein gutes Küchenmesser tut ja für mindestens 97% der Küchenaufgaben im Umgang mit Lebensmitteln, die mit Schneiden zu tun haben, erstaunliche Dinge. Die restlichen 3 % verteilen sich in der Regel auf ein Fleischmesser, ein Brotmesser und eine Schere.

Erbeeren zu entstielen gelingt mit dem humanen Besteck durch Einsatz von Zeigefinger und Daumen, ein spitzes Küchenmesser kann das auch und im gleichen Arbeitsschritt gar die Erdbeere aushöhlen, wenn nötig. Falls das nicht formgerecht genug geschieht, genügt ein Mokkalöffel oder auch ein Melonenausstecher noch, der für vielerlei anderes nützlich sein mag.

Wenn Sie bisher dachten, das sei bereits des Guten zuviel oder zuwenig, je nachdem, muss ich Ihnen Ihre Illusionen rauben.

Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich das erst am Samstag nachmittags posten soll. Wenn die Läden geschlossen und jedwede Express- und Overnight-Bestellung Sie keinesfalls mehr rechtzeitig für das Wochenende um ein neues Utensil „bereichern“ kann. Als Teil publizistischer Verantwortung? Gegen suchtgefährdende Kaufrauschkurven? Hmmm… eher dank meiner diabolischen Freude an der Vorstellung, welche Qualen es bei dem einen oder anderen bis zum Montag bedeuten könnte, der dem Wahnsinn entgegenrauscht, weil er dieses Teil nicht mehr vor dem Wochenendkochen und -backen und Essen ergattern könnte. Wenn Sie anderes von mir erwarten, sind Sie in diesem Blog als Leser leider völlig falsch. Wenn Sie also etwas wie das hier

von mir gezeigt bekommen, dann eben leider nur in der Kategorie der Dinge, die man garantiert nicht braucht. Wer das dennoch glaubt, ist bei mir eigentlich falsch. Denn heilen von solchen Wunschfantasien und fehlgeleiteten Exzessen kann ich Sie da sowenig wie von Masern. Da müssen Sie dann auch selbst und allein durch, wenn Sie vorher nicht ausreichend und unter Anwendung von Mindestmaß an Intelligenz Immunität entwickelt haben und entfalten wollten.

Damit selbst die 150% von Hirnzellenaktivitäten Befreiten wissen, dass das Teil nicht etwa für irgendwas anderes verwendet werden darf, als für Erdbeeren oder gar den Eierschneider für Erdbeeren infolge Verwechslung verwenden würde, gibt es die erdbeerergonomisch-authentische Designvariante.

Undenkbar, wenn es das nicht auch in der Montessori-Kindererziehungsvariante gäbe. Vielleicht mutet es nur mir etwas schizophren an, wenn solche Utensilien ausgerechnet in einem Blog präsentiert werden, der sich (linke Seitenpalte) mit Widgets für „Organic. Ethical Australian Made. Baby Apparel and Accessoires“ schmückt. Aber das definiert vielleicht jeder ein bisschen anders für sich.

Wenn das für Sie noch nicht den Kummer der Woche bedeutet, sowas Überflüssiges nicht Ihr eigen nennen zu dürfen, wird es Ihnen vermutlich den Rest geben, das Wochenende geniessen zu müssen, ohne schnell noch irgendwo den Strawberry Stem Extractor / Huller“  zu ergattern. Vielleicht ist er aber ja beim Onlineriesen unter den Marktplätzen zu bekommen, womöglich sogar overnight. Und ekstatische Facebook-Posts und Kommentare werden Ihnen gelingen und Sie von Ihren FB-Freunden gewinnen, wenn Sie dann noch ein 1-Euro-Schnäppchen dabei machen sollten. Dann können Sie in der Runde Ihrer Gäste am Wochenende vielleicht doch noch Erdbeersalat oder gefüllte Erdbeeren servieren, während Sie über höchste foodethische Ansprüche diskutieren, die zunehmende Versandung der Innenstädte zu Einzelhandelswüsten und philosophieren über die fiesen Folgen von Plastic Planet. Und darüber, dass Sie im Discounter die Erdbeeren für 1,19 bis 1,49 Euro vorsaisonal und aus Spanien, Portugal oder sonstwoher , aber jedenfalls nicht regional in IHRER Region geerntet kauften, darüber müssen Sie und Ihre Mitesser ja nicht weiter nachdenken, wenn Sie nur das richtige Gerät für 16,20 $ gekauft haben, um es zu entstielen, ohne Blut und Erdbeersaft zu vergeuden. Sie grillen ja auch am 200 (plus X) Euro Hightech-Grill die Würstl und marinierten Fleischstücke vom Discounter. Und an irgendwas muss man nach dem Einkauf der Küchenutensilien sparen dürfen, n’est-ce pas?

Es ist wirklich erschütternd, zu erkennen, was ich alles nicht besitze BRAUCHE. Was aber ernsthaft genug Kunden findet, um überhaupt produziert und verkauft zu werden. Spätestens, wenn der 1-Euro-Schnäppchen-Preis zuschlägt, der unter Experten zwischenzeitlich unter Verdacht steht, hirnzellenvernichtende Orgasmen auszulösen. Aber vielleicht ist letzteres ja die Erklärung für die vermeintlichen Bedürfnisse und Kaufräusche einiger Mitmenschen, die sich was auch immer für Ersatzbefriedigungen selbst mithilfe von Erdbeer-Schneidern suchen und zu finden erhoffen.

Ni X für U ngut…und ein heiteres und genussvolles Wochenende!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am April 22, 2016 von in Fundstück der Woche {Was man garantiert nicht braucht} und getaggt mit , , , , , , , .

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