Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

Ob mir noch ein Licht aufgeht? {Die Sache mit der Logik beim Stromsparen}

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Halogenlampen © Liz Collet

Das Thema wird aktuell wieder neu befeuert – wir sollen demnächst am besten nur noch Elektroautos kaufen und fahren. Lassen wir beiseite, daß das Aufladen der Gefährte weder flächendeckend, noch streckenweise bislang ausreichend gelöst ist, vom Anschaffungspreis der Fahrzeuge gar nicht zu reden. Aspekte, die zweifellos nicht dazu beitragen, beim nächsten Autokauf ein solches Modell zu favorisieren. Und was geschähe, würde das Stromnetz ausfallen und das Fahrzeug damit auf der Strecke bleiben, dessen benzin- oder dieselbetriebene Konkurrenz jederzeit mit dem Reservekanister auffüllbar ist, wenn die nächste Tankstelle mal weiter entfernt läge, als die nächste Aufladestation, könnte auch der eine oder andere nicht so prickelnd finden. Zumal die Strompreispolitik und das Gebaren der Energieversorungsunternehmen auch nicht unbedingt mit Sympathiepunkten des Verbrauchers wuchern kann.

So mancher, der als Rentner, als Familie, als Hartz IV-Empfänger die Stromrechnung nicht mehr zahlen kann, die laufende oder die Jahresrechnung und erlebt, wie Energieversorger dann schwubbwubbs den Strom sperren, kann sich eh kein Elektroauto leisten, wird sich davon aber kaum getröstet fühlen, eh keine Wahl zu haben, umweltfreundlichere Autos nutzen zu können.

Der fühlt sich wie Otto Normalverbraucher ohnehin eher als Melkvieh bei den laufend gestiegenen Strompreisen und erst recht, seit er den Ausstieg der Energieversorgungsunternehmen aus der Atomenergie auch noch als Steuerzahler aufgebürdet bekommen soll. Daß von der Förderung beim Kauf von Elektroautos auch nur diejenigen profitieren, die eigentlich gut genug verdienen, um solcher nicht zu bedürfen, während der kleine Mann sich schon krummlegen muss, um ein „neues gebrauchtes“ Auto kaufen zu können und von einem neuen und Elektroauto selbst bei etwaiger Förderung eher nur träumen kann, macht die Sache nicht überzeugender.

Und dann ist da noch ein kleines logisches, neben den genannten logistischen Problemen, die einem durch den Sinn gehen, während man den Nachkauf der gerade ausgebrannten Glühbirne auf den Einkaufszettel notiert:

Warum sollen wir eigentlich künftig alle Elektroautos fahren, wenn wir doch schon so schrecklich böse Stromverschwender seien, weil wir keine quecksilberhaltigen und anderen Leuchtmittel, sondern weiterhin lieber Glühbirnen verwenden wollen?

Wenn ich das logische Problem gelöst und verstanden habe, finde ich vielleicht auch Zeit, mal über ein Elektroauto nachzudenken. Und bis dahin können ja andere darüber nachdenken, wie von der Anschaffung eines Elektroautos auch die wirklich profitieren würden und können, die in erster Linie davon profitieren sollten. Aber bis das erst jemand ernsthaft tut und gar realisiert, habe ich sicher noch Zeit. Viel Zeit.

Schade, dass es sich inzwischen kaum lohnt, die Groschen zur Seite zu legen, die man für die Anschaffung eines Elektroautos dann brauchen wird. Bei den heutigen Bankgebühren für den kleinen Mann und die Negativzinsen auf Sparguthaben, ist ja selbst das Sparen für ein neues und gar ein Elektroauto in unerschöpflicher Weise ein Mehrfachverlustgeschäft. Das kann man sich gar nicht leisten………. jetzt nicht. Und künftig auch nicht. Weil man mit dem Arbeiten für’s Einkommen und für’s Sparen und Ansparen des Kaufpreises dafür gar nicht dem Wertschwund des Guthabens auf dem Konto hinterherkommt. 

Tja. Dann doch lieber ein Rad. Nein, kein E-Bike. Aus bekannten Gründen. Siehe oben. Und für den Kaufpreis eines solchen dann doch lieber ein Gebrauchtwagen. Das rentiert sich ersichtlich eher. Wirtschaftlich. Und ist für den kleinen Mann auch bezahlbar.

Selbst dem ………geht bekanntlich hin und wieder ein Licht auf.

Ni X für U ngut.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am April 27, 2016 von in Medley und getaggt mit , , , , .

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