Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

Was ist das da am Ei? {Oder: Ist das frisch oder muß das weg?}

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Rohes Ei mit Hagelschnur, Chalaza © Liz Collet

Warum heute dieses Bild mit den beiden rohen Eiern (schon im Wasser, das dazu neben Mehl und Salz nötig ist) für die Zubereitung des Spätzleteiges entstand und hier zu sehen ist, hat mit einer Frage einer Leserin per Mail zu tun. Auf die Frage und die Antwort dazu komme ich gleich, aber bei dieser Gelegenheit zwischendurch und an dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an die Leser des Blogs!

Manchmal erhalte ich zu Beiträgen meiner verschiedenen Blogs (auch zum Schmankerlblog HIER) oder zu anderen meiner Themenblogs und zu meinen social media Posts Fragen per Mail oder in private  Nachrichten der social media Accounts.

Gerne beantworte ich diese natürlich und zwar auf gleichem Wege, wie sie hier eingehen, also je nachdem im Kommentarfeld oder auch per Mail.

Manche Themen greife ich dann auch gern mal in weiteren Beiträgen für die Blogs auf, wenn sie auch für andere interessant sein könnten. Fragen Sie also ruhig gern auch weiterhin, ich freue mich über jedes Feedback und Fragen nicht nur in Kommentaren, sondern auch mit Mails etc.

Und wenn ich freundliche Mails bekomme, die z.B. mit „Liebe Frau Liz“ oder auch „Liebes Lizchen“ anfangen und ein bisschen wie die Leserbriefe an die Bäckerblume oder andere Zeitungen klingen, dann finde ich das ausgesprochen nett und charmant und jedes Mal eine schöne Überraschung im Mailpostfach. Haben Sie herzlichen Dank für diese zauberhafte Art der Post, die heute an die (leider!) ja ein bisschen aus der Mode gekommenen Briefe und Postkarten getreten ist, aber ebenso Freude machen, wie letztgenannte.

À propos Bäckerblume. Wenn Sie – wie ich – von Kindesbeinen mit der Bäckerblume und dem Pendant aus der Metzgerei aufgewachsen sind und diese ebenso gern wie ich durchgeblättert haben, fühlen Sie sich vielleicht bei solchen „Leserbriefen“ auch an die kleinen netten Rubriken aus solchen Verbraucherzeitungen erinnert, die sich wie auch die Apotheken Umschau naturgemäss aus Werbung oder Anzeigen des Handels oder durch Abonnements finanzieren und für uns Verbraucher kostenlos sind. Auch REWE und EDEKA haben mit Magazinen ebenso wie Drogerien längst diese Medien für sich entdeckt und nutzen diese auch für Werbung, Marketing, machen sie bunt und lesenswert durch Gewinnspiele und Rätsel, Rezepte und manchmal Rabattcoupons und Produktproben wie Creme, Shampoo oder Spülung in Portionstütchen u.v.a.m.

Nutzen Sie solche Kundenzeitungen, die in Geschäften ausliegen? Oder die – auf Wunsch und wie beispielsweise von NIVEA – auch stattdessen per Post in Ihren Briefkasten geschickt werden? Und welche sind für Sie besonders interessant? Nur solche, in denen z.B. auch kleine Warenpröbchen beiliegen? Oder auch gerne andere, wenn diese neben Werbung auch Rezepte, redaktionelle Beiträge rund um Essen, Lebensmittel, Gesundheit, Mode, Wohnen, Garten usw. enthalten?

Erfreulicherweise habe ich zwar selten Bedarf nach Artikeln aus der Apotheke aus gesundheitlichen Gründen. Aber ich habe eine Reihe von Apotheken am Ort und in der Region, in denen ich gern manche Tees (wie Brombeerblätter-, Birkenblätter- oder andere Tees) lose und in gewünschter Gramm-Menge nach Bedarf abgewogen kaufe,die ich nur zum Teil selbst sammle und trockne und als Vorrat aus eigener Ernte parat habe und halte. Oder wo ich meine heissgeliebte Apothekerpfefferminze hole und hin und wieder die Sonderangebote für bestimmte Kosmetikartikel nutze, wenn diese gleich günstig oder günstiger als in der Drogerie etwa sind, zumal meine Apotheken auch Rabattkarten bieten. Ich gestehe, dann immer gern die Apothekenumschau mitzunehmen und die Sudoku-Hefte.

Aber auch andere Kundenmagazine nutze ich gern. Manche wie das EDEKA-Magazin „Mit Liebe“ habe ich zugegebenermassen erst vor ein paar Jahren und noch in München in der Filiale des OEZ entdeckt, nachdem einige meiner Fotoarbeiten von der Redaktion für dieses Magazin lizenziert worden waren und ich nach dem Magazin bewusst Ausschau hielt – und es am Ende des Kassenbereichs zur Mitnahme liegend entdeckte. Inzwischen hat das Magazin einen hübschen Relaunch erhalten, doch der Mix an Infos neben der naturgemäss damit verbundenen Werbung mit Rezepten und anderem ist erhalten geblieben und vergnüglich zu lesen.

Manche der Kundenmagazine gibt es nur als Print, andere auch zum Blättern online. Wie bei NIVEA zum Beispiel.

Manchmal finden sich auch in solchen und Online die Antworten und Lösungen zu Alltagsfragen wie zu der zu dem Ei, die mich per Mail erreichte. Und für die das Foto zu Beginn des Beitrages schnell mal während der Zubereitung des Spätzleteiges von mir gemacht wurde.

Was das weisse, bisschen glibbrig Aussehende sei, das manchmal im Eiweiss und am Dotter „hänge“ – wollte eine Leserin gern wissen.

Meist ist es nicht nur als so ein knubbeliges Teil, sondern eher als Schnur zu sehen. Und daher auch der Name „Hagelschnur“. Ein anderer Name ist Chalaza. Wenn sie im Ei zu sehen ist, ist das nicht etwa ein Zeichen, dass mit dem Ei etwas nicht (mehr) in Ordnung sei, im Gegenteil ist es ein Zeichen von Frische des Eies. Die Hagelschnur ist eine Art Stabilisator für das Ei. Wenn es weiter ausgebrütet würde, wäre es diese Hagelschnur, welche dafür sorgt, daß das Eigelb in der richtigen Position im Ei bleibt. So kann sich das Küken in alle Richtungen entwickeln.

Eine Hagelschnur deutet darauf hin, dass das Ei frisch ist. Denn wenn der Dotter fest im Ei verankert ist, ist das Ei noch nicht alt. Bei einem alten Ei lösen sich die Hagelschnüre langsam auf und der Dotter sinkt zu Boden. Gut sichtbare Hagelschnüre sprechen also für die Frische des Eis.

Sie müssen diese nicht entfernen. Wenn Sie das aber doch tun wollen, dann am besten so mit der Gabel, wie in den Bildern HIER im Beitrag dieses Blogs zu sehen.

Und was den gelegentlich in Eiern zu sehenden roten Punkt angeht, den man Hahnentritt nennt, ist auch dieser unbedenklich. Ich entferne den roten Punkt dennoch vor der weiteren Verwendung von Eiern. Aber das ist einfach eine optische Frage für mich.

Und – da wir uns gerade über Eier von Geflügel unterhalten und damit über Hühner und ähnliche Tiere – noch auf ein Wort zu einer anderen Frage, die ich per Mail vor einigen Tagen nach geposteten Blesshuhnbilder erhielt.

„Kann man Blesshühner essen und wie bereiten Sie diese zu?“

Nicht, dass ich die Antwort darauf nicht wüsste und auch spontan beantworten könnte. Aber sie hat Potential, das sich für einen eigenen weiteren Beitrag eignet. Ich komme darauf zurück, bald. Versprochen.

Und in einem der nächsten Beiträge vielleicht auch einmal eine Liste der Kundenmagazine, die ich ganz persönlich für lesenswert und interessant halte. Wenn Sie dazu Beispiele ergänzen wollen, lese ich gern, welche.

Bis dahin……… einen sonnigen und heiteren Tag  —- der Spätzleteig wartet schon auf die Zubereitung für’s Mittagessen zum Zwölfeläuten.

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