Lizchens Markt-Gangerl

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Radieschenblätter blanchieren – und ein Tipp für grössere Portionen

Radieschenblätter blanchieren © Liz Collet

Radieschenblätter blanchieren © Liz Collet

Noch immer wissen viele Kunden nicht, dass Radieschenblätter sehr schmackhaft und gesund als Zutat verwendet werden können – oft erlebe ich das, wenn ich in Geschäften sehe, wie sie deren Blätter schon dort abreissen und in Mülleimer der Gemüseabteilung werfen.

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Radieschen © Liz Collet

Ähnlich bei Kohlrabi und Möhren, beispielsweise.

Wenn Kohlrabiblätter schon gelblichen Rand haben und welkend herumhängen, würde ich diese auch nicht mehr nutzen wollen, aber ich kaufe dann trotzdem nicht die Kohlrabiknollen; erstens, weil sie ja dann auch schon länger dort in der Auslage herumliegen, aber das allein wäre noch nicht entscheidend, denn auch diese sind schliesslich noch gut zu verwenden.

Aber ich kaufe sie nicht zum gleichen Preis, wie Kohlrabi MIT Blatt, weil ich auch weniger Nutzen davon habe. Wenn schon ohne Blätter, wie man es in Discounter fast immer bei Kohlrabi zu sehen bekommt, dann sollten sie zumindest preiswerter als frischere Kohlrabi mit verwendbarem Blatt angeboten werden.

Schliesslich kann ich aus einer Kohlrabi MIT Blättern mindestens zwei Gerichte zubereiten, weil ich die kleinen Blätter für ein klassisches Kohlrabigemüse ebenso als Kräuter nutze, wie zum Beispiel bei Pappardelle mit Kohlrabi. Und die grösseren Blätter und die Stängel für ein weiteres Gericht – das kann Suppe, Pesto oder die Füllung für Blätterteiggebäck, Quiche oder Tarte sein oder für Ravioli u.v.a.m.

Ähnlich ist es mit Radieschen. Niemals würde ich – auch nicht für noch so günstigen Preis – die schon in Discountern und Gemüseplastikschalen entdeckten „nackigen“ Radieserl kaufen. Nie.

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Penne mit Radieschengrün © Liz Collet

Marktmacht verfällt auf Null, wenn man mit einem solchen Kauf Nachfrage (mit) bildet für Waren, die als Bund mit Blatt weder Kunsstoffverpackung brauchen noch als „Snack“ unterwegs so verpackt und angeboten weren müssen oder gekauft werden sollten, wenn das Blatt in Wahrheit nur entfernt ist, weil man daran die Frische am besten erkennt.

Radieschen selbst esse ich gern und oft und sehr gern als Belag auf Brotzeit, in Scheiben auf Salaten, als Salate selbst, als Suppen (Radieschenknolle und Blatt sind dazu verwendbar) , zu verschiedenen Gerichten mit Wurzelgemüse wie hier beispielsweise zu Petersilienwurzeln. Und auch gern einfach so zum Knabbern. Die Blätter werden nicht roh gegessen, sondern blanchiert und dann ebenfalls verwendet.

Immer wieder werde ich dann gefragt, wie ich denn für mehrere Personen die Menge von Blättern bekäme, soviele Radieschen von mehreren Bund Radieschen könnte man doch nicht kaufen, um zB für 3-4 Personen eine Sauce, Pesto, eine Suppe oder Füllungen für eine Mahlzeit zusammenzubekommen.

Mein Tipp:

Ich blanchiere ja Blätter regelmässig bei jedem Kauf von Radieschen.Manchmal verwende ich sie dann ohnehin – für ein gemeinsames Gericht wie mit den Radieschen zu Lachs und Vollkorn- oder Dinkelnudeln oder für zweierlei getrennte Gerichte, aber nicht immer. Dann friere ich diese ein.

Wie das mit dem Blanchieren gemacht wird, habe ich hier schon einmal veröffentlicht.

Man kann sie nach dem Blanchieren sehr gut einfrieren. Dazu werden die blanchierten und im Eiswasser kurz „abgeschreckten“ Blätter gut ausgedrückt (damit sich beim Einfrieren keine Wasserkristalle dazwischen bilden) in einem Eiswürfelbehälter (mit Deckel), ersatzweise in Gefrierbeutel oder in kleinerer Vorratsdose oder Glas mit Schraubdeckel ins TK-Fach gegeben.

Radieschenblätter blanchieren © Liz Collet

Radieschenblätter blanchieren © Liz Collet

Man kann die dann tiefgefrorenen „Würfel“ oder „Kugeln“ einige Tage später in eine TK-Vorratsdose umfüllen. So hat man immer genug Vorrat bei Bedarf auch für grössere Portionen.

Sie werden für die Zubereitung dann entweder aufgetaut und in Öl oder Butter angeschwitzt wie frisch blanchierte Blätter. Knoblauch oder Schalotten kleingewürfelt dazu und etwas Brühe, Weisswein oder Rahm – die Möglichkeiten sind vielfältig. Man kann sie als Gemüsebeilage wie Blattspinat servieren oder zu Pasta, Reis, Fisch, Kartoffeln u.v.m. ohne sie zu pürieren.

Oder für Suppen und Saucen noch gefroren direkt in heisse Flüssigkeiten gegeben, wie Milch, Brühe, Sahne oder Wasser für die Zubereitung und tauen darin binnen Momenten auf, garen schnell und sind dann gut zu pürieren. Pur als Radieschenblättersuppe oder Sauce sind sie ein einfach zuzubereitendes Gericht, das man mit oder ohne Einlagen servieren kann, wie z.B. Brotwürfel, Wurst, Speck, Bratenrest, Kartoffeln oder Pasta (Reste vom Vortag etwa). Sie können auch bereits gekochte Kartoffeln vom Vortag in der Suppe mit erhitzen und mitpürieren und haben dann eine sämigere Radieschensuppe.

Sie kennen eingefrorene Gemüsewürfel oder -kugeln sicher ähnlich von TK-Blattspinat.

Und sehr gut kann man natürlich auch die Blätter von Radieschen und Kohlrabi blanchiert zusammen in einem Rezept verwenden. Die Radieschenblätter brauchen weniger Zeit beim Blanchieren.

Und übrigens: Möhrchengrün können Sie sich selbst als zarte Kräuterzutat sogar aus dem letzten Endstück der Möhren ziehen: In eine Schale mit wenig Wasser den Abschnitt mit ca 1 cm langem Stängel der Blätter setzen und ein paar Tage warten, gelegentlich frisches Wasser nachfüllen, dann spriessen die zarten Blätter. Über Salat, Suppe und Sauce kann man sie gut als Alternative zu Kräutern nutzen, die Sie sonst – im Winter sogar besonders teuer – kaufen müssten.

Mehr Rezepte rund um Radieschen und Radieschengrün?

Aber gern, bitte sehr  HIER.

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Ein Kommentar zu “Radieschenblätter blanchieren – und ein Tipp für grössere Portionen

  1. Pingback: Montagsschmankerl: Radieschengemüse mit Ei – Smooth Breeze 7's

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