Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

Für eine Handvoll Taler oder weniger

Blumentisch © Liz Collet

Blumentisch © Liz Collet

Die besten Dinge im Leben
sind nicht die,
die man für Geld bekommt.

Albert Einstein

…ist hin und wieder etwas Hübsches zu bekommen, das einer nicht mehr will und gebrauchen kann und für den anderen nützlich, selbst wenn es gebraucht sein mag. Abgesehen davon, dass es eine unnütze Verschwendung von Ressourcen ist, wenn solche Dinge dann auf dem Müll landen, kostet es zudem sogar noch Geld, wenn diese anderenfalls „thermisch verarbeitet“, sprich: verheizt, verschrottet oder sonst vernichtet werden. Manches gebe ich daher selbst gern ab, was nicht mehr benötigt wird.

Anderes findet sich gelegentlich, das ich sonst neu kaufen müsste. Schon eine Weile habe ich mich nach einem Beistelltischchen umgesehen, das mir neben dem Sofa in der Schlafstube und auch neben dem in der Wohnstube fehlt.

Vor allem, um darauf Leselampen stellen zu können.

In den beiden Wohnungen vorher hatten anderen Möbel – halbhohe Regale und Kommoden – daneben den Platz für diese Lampen geboten. Doch diese Möbel haben nun andere Verteilung in der jetzigen Wohnung gefunden. Natürlich könnte man für mehr oder weniger preiswerte Angebote neue Möbel online oder im Handel allerlei finden.

Aber es macht nicht nur mehr Spass, weniger Geld auszugeben, wenn es nicht nötig ist. Man kann es gut genug auch für anderes brauchen, oder?

Nein, man überlegt auch länger, was man wirklich braucht oder wie man stattdessen eine andere Lösung findet.

Zu warten, mit der Vorfreude und dem kitzelnden Gefühl der Neugier, ob und wann man in Kleinanzeigen ein Stück findet, das vielleicht gerade weil es älter und heute eh nicht mehr so zu kaufen wäre, erstens eigenen Charme hat als Einzelstück und zweitens trotzdem preigünstig, weil ein anderer es lieber nicht mehr haben will, kann sehr vergnüglich sein.

Wohnungen, die allesamt so eine der anderen gleichen, weil sie modern und mit überall gleichen Möbeln und Trendstücken eingerichtet sind, haben genauso viel Reiz für mich, wie Convenience Food, das bei jedem Gastgeber gleich und eben nicht mehr nach den Haus- und Familienrezepten einer Gastgeberin oder Gastgebers schmeckt, die als solche gehütet wurden.

Bei der Suche nach gebrauchten Dingen und Möbelstücken entdeckt man ganz nebenbei viele interessante Ideen anderer. Pinterest ist eine Fundgrube kreativer Möglichkeiten für solche Anregungen.

Und in Kleinanzeigen oder Facebook-Gruppen des jeweiligen Ortes oder der Region findet sich dann manchmal etwas Passendes oder etwas, das man passend machen kann. Eine nette Bekannte liebt es, ältere und nicht mehr tadellos aussehende Möbel mit neuer Farbe wieder zu Schmuckstücken zu verwandeln. Wer Vintage, Shabby und Cottage Style mag, weiss, was ich meine. Alte und altmodisch anmutenden Küchenbuffets aus Holz werden mit weisser Kreidefarbe und vielleicht ausgetauschten Beschlägen oder Griffen zu edlen und gefragten Schmuckstücken. Auch andere Möbelstücke – Schränke, Stühle oder Regale

und anderes mehr – kommen so zu neuem Glanz und neuen Besitzern.

Mit einem und an einem gebraucht erworbenem und nicht zu teuer bezahltem Stück lässt sich die Lust am Abschmirgeln, Bemalen und Lackieren zudem leichter ausleben,

weil man weniger Sorge hat, dass man daran viel ruinieren kann. Farben und Muster sind Geschmackssache, aber die lassen endlose Möglichkeiten offen.

Ob Farbe, ob nur Schmirgeln und Lackieren. Ob Muster oder nicht.

Upcyceln heisst ja immer auch, dass es wieder AUFgebessert, AUFgearbeitet wird. Anders als bei neu gekaufter und serienweise hergestellten Dingen, werden mit dem Aufarbeiten und Aufpeppen aus jenen neue Einzelstücke. Einzelstücke, die dann eben kein anderer so kaufen und haben kann.

Mein kleines Beistelltischchen, das mich tatsächlich nur rund eine Handvoll Euro kostete und das ich zum Glück auch mit zwei sonst auf dem Rad benutzten Spanngurten auf dem Einkaufstrolley (ohne dessen Tasche darauf) transportieren konnte, brauchte wider Ewarten jedoch erst mal nur ein wenig Reinigungsmittel und Politur. Ich hatte beim Inseratbild einkalkuliert, dass es mehr Aufwand brauchen könnte – auf Bildern kann man auch nie alles sehen, sondern erst vor Ort. So hatte ich je nach Zustand des Tischchens bereits verschiedene Ideen einer Überarbeitung und Auffrischung einkalkuliert. Aber mit dieser kann man sich noch Zeit lassen. Auch um zu überlegen, welche jetzt, da man es vor Augen hat, wohl am besten im Raum selbst passen wird. Oder vielleicht doch nicht mehr nötig wäre.

Blumentisch © Liz Collet

Blumentisch © Liz Collet

Zunächst dürfen ein paar grüne und blühende Gesellen dort parken, die an Fensterbrettern wegen der schon dicht besetzten „Kinder- und Kräuterstube“ und einiger Töpfe selbst gezogener Kräuter und Pflanzen aus Ablegern auch für die Pflanzentauschbörse momentan nicht mehr genug und draussen vor den Eisheiligen noch nicht Platz haben.

Duftende Balkonnelke © Liz Collet

Duftende Balkonnelke © Liz Collet

Zumal der Vorrat an Schmirgelpapier Nachschub braucht….

Bis also das neue kleine Beistelltischchen seinen Platz für Bücher und Leselampe neben einem der beiden Sofas bekommt, darf es grünen und blühenden Gästen Quartier geben und dem Stövchen und der Kanne Tee. Ohne die Arbeit am Werkeltisch, der ebenfalls vor den Balkontüren und deren rund 6 m breiten Glasfront steht, gar nicht geht.

Blumentisch © Liz Collet

Blumentisch © Liz Collet

 Dreierlei duftende Balkonnelke © Liz Collet

Dreierlei duftende Balkonnelken © Liz Collet

Duftende Balkonnelke © Liz Collet

Duftende Balkonnelke © Liz Collet

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Duftende Balkonnelke © Liz Collet

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