Lizchens Markt-Gangerl

Lizchens Spazier- und Schnupperwege in der Welt der Wochen-, Super- und anderen Märkte, der virtuellen Shops, der Marken und Produkte

Dr. Oetker Gelierzucker: Mach‘ mal Marmelade

© Liz Collet

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* Der folgende Beitrag ist ein nicht honorierter Produkttest, für welchen mir von Freundin Trend Lounge nur das Produkt kostenfrei und frei von Bedingungen zur Bewertung zur Verfügung gestellt wurde. Für solche Produkttests gelten die gleichen Grundsätze der Produktbewertung für mich, wie auch bei den von mir privat und persönlich sonst getesteten Produkten.

Kürzlich wurde ich über die Freundin Trend Lounge zum Test der beiden Dr. Oetker Gelierzucker eingeladen, die speziell für Erdbeeren und Beeren konzipiert sind. Diese beiden Gelierzucker sind in ihrer Mischung aus Zucker, Pektinen und Citronensäure besonders auf den Säure- und Wassergehalt der jeweiligen Früchte abgestimmt und damit absolut gelingsicher und für Anfänger besonders geeignet.  Eine Packung Gelierzucker von Dr. Oetker enthält jeweils 500g Gelierzucker für 1000g frische oder auch tiefgekühlte Erdbeeren bzw. Beeren oder 750 ml Beeren-Fruchtsaft. Die Zubereitung ergibt etwa 6 Gläser je 200 ml. Super: Der Zuckergehalt der damit selbstgemachten Konfitüren liegt um etwa 30 Prozent unter dem der meisten im Supermarkt verkauften fertigen Konfitüren.

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Zu diesem Zeitpunkt war es indessen nicht ganz leicht, wie gewohnt mit frischen Früchten Konfitüre oder Marmelade einkochen zu können. Weder waren regionale frische Erdbeeren reif und zu bekommen, noch weniger Brombeeren, Himbeeren oder andere Beeren. Da ich aber keinesfalls die (zudem auch erheblich teureren) „eingeflogenen“ Beeren von wo auch immer zu Marmelade oder Konfitüre sonst verarbeite, wollte ich das auch diesmal nicht für den Test tun. Es soll ja ein Alltagstest wie sonst auch sein.

Da die Produktinfo aber auch TK-Früchte und -Beeren laut Hersteller gut verarbeiten lasse, griff ich auf solche bei Erdbeeren zurück und habe die Zubereitung entsprechend den Packungsangaben dosiert und vorgenommen. Das Ergebnis war weniger süss (wohl wegen der TK-Ware), als frische und sommerlich saisonale Erdbeeren es sonst gezeitigt hatten. Weniger Süsse wäre für mich nicht störend, aber TK-Erdbeeren haben leider auch einfach nicht das gleiche Aromalevel für die Fruchtintensität. Konsistenz der Konfitüre hingegen war binnen Minuten vom Geliergrad ebenso gut erreicht, wie bei der Verwendung frisch auf’s Brot oben im Bild, als auch anderntags als Füllung für eine frisch gebackene Biskuitrolle.

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Weil ich bei TK-Beeren und deren Mischungen aus Erfahrung weiss, dass diese noch weniger intensiv im Aroma als TK-Erdbeeren ausfallen und es für Erntereife von frischen Beeren noch Wochen hin sein würde und neugierig war, ob die beiden Produkte nicht auch für andere Früchte verwendbar wären, die ich bereits am Markt bekam, hielt ich danach Ausschau. Die bereits süssen Aprikosen, die mir einer meiner Lieblingsobsthändler mitgebracht hatte, waren für diesen Test ideal.

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Kurz gesagt: Der Gelierzucker ist für diese ebenso wunderbar verwendbar, aber die Konfitüre ist bei der Dosiermenge wie bei Beeren etwas zu süss. Ich habe daher bereits selbst eine Packung des Gelierzuckers nachgekauft und mit geringerer Zuckermenge im Verhältnis zu Aprikosen getestet (20% weniger im Verhältnis) – das tat dem Geliereffekt keinen Abstrich und führte hinsichtlich der Süsse zum erwünschten Ergebnis im Geschmack.

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Im Vergleich zur klassischen Konfitürenzubereitung 1:1 Zucker und Früchte oder 1:2 haben die kleinen Packungen den Vorteil, weniger viel Gewicht beim Einkauf der Zuckermengen für die Marmeladensaison heimtragen zu müssen.

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Die Verkostung der frisch zubereiteten Konfitüren im Familien- und Freundeskreis bei einem gemeinsamen Frühstück und bei einer weiteren Gelegenheit zum Kaffeeklatsch mit der Biskuitrolle überzeugte rundum, wobei die Meinung hinsichtlich des Aromas von TK-Beeren und der teils zu intensiven Süsse überwiegend geteilt wurde.

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Der Preis im Handel von rund 1,60 Euro für die kleinen Packungen ist relativ gesehen zwar teurer als üblicher Zucker, doch wiegt der sichere Geliereffekt, die Handlichkeit der Packungen und die Ergebnisse der Verkostung in Geschmack und Aroma für die meisten meiner Mitverkoster diesen Mehrpreis nach eigenen Angaben auf.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juni 12, 2017 von in Medley und getaggt mit , .

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